Staatsform: Volksrepublik
Hauptstadt: Peking (Beijing)
Amtssprache: Hochchinesisch (Mandarin)
Einwohnerzahl: 1.349.585.838
Fläche: 9.571.302 km²
Währung: Remnibi (CNY)
Staatsoberhaupt: Xi Jinping (seit 2013 Staatspräsident)
Religionen: Buddhismus, Daoismus, Islam und Christentum
UNESCO Weltkulturerbe: 45
Sprachen: Neben Hochchinesisch sind je nach Region weitere Sprachen anerkannt:
Kantonesisch (Hongkong und Macao), Zhuang (Guangxi), Tibetisch (Tibet), Uigurisch (Xinjiang),
Mongolisch (Inneren Mongolei) sowie Koreanisch (Yanbian).

Chinas Geschichte, Geographie und Wirtschaft

Eine 5.000 Jahre alte Geschichte

Chinas Geschichte erstreckt sich über mehrere Tausend Jahre und gehört zu einen der ältesten auf der Welt. Sie ist einfach nur beeindruckend und mysteriös. Das chinesische Volk gehört zu einen der ältesten Hochkulturen und Zivilisationen. Befleckt von dunklen Stellen in ihrer Vergangenheit, aber auch geprägt von großartigen Zeiten. Sechsundzwanzig Dynastien kennzeichneten Chinas langandauernde Geschichte und es war selten der Fall, dass eine Dynastie friedlich in die nächste überging. Jede neue Ära begann mit dem Fall einer noch vorhandenen Herrschermacht. Zu bemerken ist jedoch, dass China als ganzes nicht immer als eine Einheit regiert worden war. Das Land wurde nach Regionen und Gruppen aufgeteilt. Erst ab der Qing Dynastie (1644–1911) gelang es den Herrschen das ganze Land unter Kontrolle zu haben. Die Geschichte des modernen Chinas begann um 1912, nachdem der letzte Kaiser Puyi auf seinen Thron verzichtete. Dies war der Grundbaustein für die Republik. Eine politische, so wie militärische Instabilität waren zur der Zeit üblich und die Kriegsherren kämpften untereinander um diverse Gebiete des Landes. Daraufhin sah sich das Land gezwungen etwas dagegen zu unternehmen und es wurden zwei politische Parteien gegründet, um die Unruhen im Land unter Kontrolle zu bekommen: Die Kuomintang (Nationale Volkspartei Chinas) und die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Diese beiden Parteien existieren auch heute noch. Die KPCh ist seit 1949 herrschende Partei in der Volksrepublik China und ist mit 78 Millionen Mitgliedern die größte kommunistische und die mitgliederstärkste politische Partei der Welt. Im Jahr 1931 ereignete sich die Mandschurei-Krise zwischen Japan und China. Japan erhob Anspruch auf die Mandschurei (im Nordosten Chinas) und errichtete den Marionettenstatt „Mandschukuo“, um von den Rohstoffen der Region zu profitieren. In 1937 kam es durch die Eroberung der Region zum zweiten sino-japanischen Krieg. Dieser endete erst in 1945, mit dem Ende des zweiten Weltkriegs. Der Konflikt zwischen den beiden Ländern brach erneut aus und um die Situation zu dämmen, kooperierten die beiden Parteien (Kuomintang und KPCh). Diese Kooperation hielt allerdings nicht lange an, im späten 1945 ereignete sich ein Bürgerkrieg zwischen den beiden Parteien. In Oktober 1949 gelang es den Truppen der KPCh, angeführt von Mao Zedong, die Kuomintang, angeführt von Chiang Kai-shek, zu bezwingen. Die Anhänger der nationalistischen Partei flohen nach Taiwan und das Festland wurde offiziell zur Volksrepublik China. Die Anfänge der kommunistischen Partei waren sehr steinig: Hungersnöte, Unterernährung und zahlreiche Krankheiten plagten das Land. Mao führte eine Planwirtschaft ein, diese war nach dem sowjetischen Vorbild geprägt. Dieser Plan sollte den freien Markt bei der Verteilung von Ressourcen und Investitionen ersetzen. Sein Ziel dabei war es, den schnellstmöglichen Wirtschaftswachstum und Industrialisierung zu erreichen. Dieser Plan scheiterte aber, denn China war nicht in der Lage das sowjetische System zu übernehmen. In den 1950ern wurden daher Maßnahmen zur Dezentralisierung getroffen: „Großer Sprung nach vorn“. Das ländliche China wurde in 50.000 Kommunen unterteilt, dies sollte mehr Freiraum zur Umsetzung von Vorgaben, für die Verantwortlichen in den Provinzen geben. Maos Idee war es, dass jede Provinz und Region in der Lage ist sich selbst zu versorgen. Dabei isolierte sich die Republik aber noch mehr von der westlichen Welt und der wirtschaftliche Erfolg stagnierte. Im Jahr 1966 löste Vorsitzender Mao dann die große „Kulturrevolution“ aus, um seine umfassende Autorität wieder herzustellen und die die alten Ideen, die Kultur, die alten Sitten und die alten Gebräuche ändern. Die kommunistische Bewegung inszenierte einen verehrenden Kult um Mao Zedongs Person: Seine Schriften wurden in Buchform in Millionenauflagen unter das Volk gebracht und jeder musste daraus zitieren können. Dieses Buch wird auch „die Mao-Bibel“ genannt. Die Revolution endete in einem einzigen Chaos und hielt für 10 Jahre an. Die Menschen wussten gar nicht worum es eigentlich noch ging und waren verzweifelt. Von 1966 bis 1968 herrschte ein Bürgerkrieg, wo Studenten und Schüler gegen ihre Eltern, Lehrer, Gelehrte, Wissenschaftler, Dozenten, Dichter und Denker gehetzt wurden. Die radikalisierten Jugendlichen organisierten sich zu so genannten „Roten Garden“ und in Wahrheit steht Mao hinter dieser straffen Mobilisierung. Um die Revolution unter Kontrolle zu bekommen, musste die Führung die Volksbefreiungsarmee einsetzen. Die meisten Anhänger der Roten Garde wurden aufs Land in abgelegene Teile Chinas geschickt. In 1969 auf dem 9. Parteitag, wurde die Kulturrevolution für beendet erklärt und Lin Bao wurde offiziell zum Nachfolger Maos benannt. Lin forderte Normalisierung im Land, womit Mao nicht einverstanden war. Im September 1971 kam Lin bei einem bis heute ungeklärten Flugzeugabsturz ums Leben. Erst in 1976, nach Mao Zedongs Tod war die die Kulturrevolution endgültig beendet. Deng Xiaoping wurde Chinas Führer, seine Übernahme führte zu einer wirtschaftlichen Liberalisierung und zu einem, vom Staat kontrollierten Kapitalismus, so wie es heute auch noch ist.

China – Ein großes Land mit vielen Highlights und unberührter Natur

Die Volksrepublik China ist, was die Fläche angeht das drittgrößte Land der Welt. Mit seinen 9,6 Millionen km² und ich 26 Provinzen eingeteilt, bietet es eine fabelhafte Vielfalt an Natur, Tieren, Klimazonen und Abenteuern! Hier befinden sich 45 unvergessliche und einzigartige UNESCO Weltkulturerbe. Was die Population angeht, ist China nicht zu toppen: mit seinen 1,351 Milliarden Einwohnern, ist es das Bevölkerungsreichte Land der Erde. Ihre Hauptstädte sind: Beijing, Shanghai, Tianjin, Shenyang, Wuhan, Guangzhou, Chongqing, Harbin und Chengdu. Jede Stadt steht für Etwas und sie sind alle sehr sehenswert. Das Land befindet sich im Osten Asiens und grenzt entlang mehrerer Länder und Meere. Zum größten Teil wird das Land von einem kontinentalen Klima beeinflusst: dementsprechend sind die Sommertage sehr heiß und der Winter kalt: Im Nordosten Chinas werden Sie eine hohe Luftfeuchtigkeit bemerken, das liegt daran, dass hier ein Nadelwaldklima herrscht. Im Sommer regnet es häufig und die Wintertage sind trocken und kühl. Eine beeindruckende Wüsste und Steppenklima finden Sie im Westen des Landes. Im Sommer wird es hier ganz schön warm (33°C), die Temperaturen im Winter sind allerdings gemäßigt (um die 0°C). Chinas Osten ist vor allem im Winter angenehm, hier wird es kühl, aber nicht wirklich kalt. Der Sommer dagegen ist sehr heiß und es kann ganz schön Schwül werden. Also sollten Sie viel trinken! Im Südosten herrscht ein tropisches Klima, ist aber sehr angenehm, da die Durchschnittstemperatur ungefähr bei 20°C liegt. Im Reich der Mitte gibt es viele hohe Gebirgsketten, hier herrscht ein kühles Klima. Tibet wird auch als „Dach der Welt“ bezeichnet und erstreckt sich auf einer Höhe von 4500 Metern. Ihre Natur wirkt magisch und unberührt.

Chinas boomende Wirtschaft

Chinas ökonomisches Wachstum übertraf einfach alles in den letzten Jahrzenten! Seit ihrer Reform im Jahr 1979 boomt ihre Entwicklung und das Bruttoinlandsprodukt stieg innerhalb von 30 Jahren um 9,5% jährlich. Heute hat es das zweitgrößte BIP auf der Welt. Chinas Wirtschaft besteht aus 43% Landwirtschaft, 25% Industrie und 32% Dienstleistungen. Der Hauptbestandteil ihrer Landwirtschaft ergibt sich aus Reis, Kartoffeln, Weizen und Tee. In der Vergangenheit war China für den Handel mit Seide und Opium bekannt. Heute konzentrieren sich überwiegend westliche Unternehmen auf den chinesischen Markt: nicht nur die Produktion ist für sie profitabel, sondern auch der Verkauf in diesem großen Land ist ein voller Erfolg, Durch den stätig wachsenden Wohlstand der Chinesen, eröffnen sich neue Möglichkeiten in vielen Märkten und Brachen. Chinas Einwohner interessieren sich immer mehr für westliche Güter und sind bereit für hohe Qualität auch angemessene Preise zu zahlen. Vor allem Luxusgüter werden immer beliebter. Eine interessante Entwicklung und es bleibt abzuwarten, wie lange China diesen Weg weiter gehen kann und was auf dieses Land noch zukommt.